Was ist neu
 

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Herr Johannes Schmelz Verwaltungsgemeinschaft Gemünden a. Main


 


 

Blick auf Gössenheim

 

Fortschrittlicher Geist am Fuße der Ruine Homburg

 

Die Gemeinde Gössenheim (160 bis 305 Meter NN) und der Ortsteil Sachsenheim mit einer Gemarkungsfläche von 1152 Hektar liegen im östlichen Teil des Landkreises Main-Spessart auf der "Wern-Lauer-Platte" und bieten 1300 Einwohnern eine liebenswerte Heimat.

 

Gössenheim ist eine ländliche Gemeinde mit überwiegender Wohn- und Gewerbefunktion. Die Landwirtschaft hat ihre einstmals dominierende Stellung in beiden Ortsteilen verloren. Industrie und Kleingewerbe haben sich dagegen günstig entwickelt.

 

An den sonnenseitigen Hängen wächst ein vortrefflicher Frankenwein. Das Wahrzeichen Gössenheims ist die mächtige Homburg, die zweitgrößte Burgruine Deutschland, die mit ihrem Namen auch den Wein des Ortes, "Gössenheimer Homburg", ziert.

 

Das Gemeindegebiet wird von der Wern von Südosten nach Nordwesten durchflossen. Die höchste Erhebung mit der Ruine Homburg, das stark ausgeprägte Relief des Gemeindegebietes, stammen einerseits von der deutlich sichtbaren Schichtstufe entlang des nord - südlich verlaufenden Kuhbaches und andererseits vom kastenförmig eingetieften Tal der Wern.

 

Die Steilhänge von Wern und Kuhbach sind mit Wald bestockt, auf den sanfter geneigten Flächen besteht Streuobstbau und die Hänge im Ingolstall und Arnberg sowie Ellenbach sind mit Weinanlagen bepflanzt. Aufgebundene Gußformen deuten auf eine Besiedlung der Gegend um etwa 1000 v. Chr. hin.

 

(Werina), abgeleitet von dem Stamm der Wariner (ursprünglich im dänischen Jütland ansässig), ist mit Sicherheit hiervon abzuleiten. Von der allgemeinen Völkerwanderung wurden diese mit den Thüringern bis in das Werntal verschlagen.